Herzlich willkommen bei  

 

Hunde der Welt  -  Tierschutz

 

 

Wir helfen Tierschützern in Rumänien, Griechenland und anderen Ländern, den vielen heimatlosen Hunden der Welt ein Zuhause zu geben, sie tierärztlich zu versorgen und ihre Anzahl durch Kastrationen zu verringern.

 

Auch hier in Deutschland verlieren viele Hunde ihr Zuhause. Menschen, die ihre Hunde  -  aus welchen Gründen auch immer  -  abgeben müssen, können sich gerne an uns wenden. Wir werden uns alle Mühe geben, diese Hunde an geeignete neue Familien zu vermitteln.

 

Hunden befreundeter Vereine helfen wir ebenfalls gerne und stellen sie hier vor.

 

Besonders am Herzen liegen uns die schwer vermittelbaren Hunde, die niemand will  -  weil sie alt, krank, ängstlich oder unverträglich sind, Handicaps haben oder einfach nur die falsche Größe und die falsche Farbe... Sie brauchen es ganz besonders, eine Familie zu finden und geliebt zu werden!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zauberhafte junge Hündin Lena lebt bei einer Pflegestelle im Raum Heinsberg und sucht ihre Familie!

Lena kam als Angsthündin aus Rumänien und entwickelt sich nun jeden Tag mehr zu einer fröhlichen, verspielten Hündin, die das Leben in einer Familie genießt. Sie hat es so sehr verdient, ein liebevolles eigenes Zuhause zu finden!

 

Näheres finden Sie bei Hundevermittlung - Junghunde.

 

 

 

 

 

 

Chico  -  sinnloser Tod einer wunderbaren Seele...

 

Monika Grimm, 24. August 2017:

 

Ich hörte erst ein ganz schlimmes Geräusch, dann ein Fahrzeug bremsend über den Asphalt rutschen. Plötzlich entsetzliche ohrenbetäubende Schreie. Ein mittelgroßer schneeweißer Hund lag auf der Straße, rappelte sich schreiend auf, versuchte sich von der Straße zu schleppen, um doch ein weiteres Mal von einem weiteren Auto erfasst und auf die Seite geschleudert zu werden. Der Hund schrie und schrie immer noch, es war so entsetzlich schlimm. Er lag jetzt am Straßenrand und war immer noch bei Bewusstsein.

 

Ich lief sichernd auf die Straße, stoppte den weiteren Verkehr und eilte zu dem schlimm blutenden, schreienden Hund. Die Augen weit vor Schmerz und Angst aufgerissen, sein schrecklich zugerichteter Körper, und seine schmerzvollen Schreie  -  niemals werde ich das vergessen. Es hat bestimmt nur 1-2 Minuten gedauert, dann ist er gegangen, aber diese letzten Momente seines Lebens waren so schrecklich schmerzhaft und schlimm und ich konnte nichts, rein gar nichts mehr für ihn tun, außer ihn noch liebevoll festzuhalten und zu streicheln.

 

Die meisten Autofahrer sind weiter gefahren, einer hat mir noch seine Decke geschenkt, damit ich den Hund zudecken konnte. Die beiden beteiligten Autofahrer hatten ihre Autos inzwischen auf dem Bürgersteig abgestellt und waren auch zum Hund geeilt. Es war eine schreckliche Szenerie, drei erwachsene Menschen weinten zusammen. Der Hund kam wie aus dem Nichts auf die Straße gerannt. Beide Autofahrer hatten keine Chance und waren wie ich so fürchterlich geschockt.

 

Es war so schlimm, den Hund ohne jegliches Leben von der Straße zu heben. Alles war inzwischen voller Blut, das einst weiße Fell blutrot, voller Dreck, das Blut lief an meinen Händen entlang und dann diese riesigen Wunden und der leere fassungslose Blick in seinen Augen. Die beiden Autofahrer haben zusammen mit mir den Hund in die Decke gewickelt und wieder haben wir geweint.

 

Das Leben vor seinem Tod blieb uns nicht verborgen, denn der Schatz war gechipt. Er stammte aus Spanien, konnte einer Tötung entrinnen. Vorher lebte er in einem Haushalt eines Tier-Messi und hat sich gegenüber fast 40 Hunden erfolgreich in seinem jungen Leben durchsetzen können. Er musste von Beginn an täglich um sein Essen kämpfen, kannte im ersten Lebensjahr keine Sonne und kein Gras. Dann wurde er adoptiert.

 

Er wurde von einem Land in ein anderes Land gefahren, und hatte bereits ein neues, sicheres Leben in greifbarer Nähe.

Menschen vertraute der tapfere Kerl noch nicht. Er wurde übergeben und seine neuen Menschen waren natürlich in diesen wunderschönen Hund total verliebt. Sie hatten auch schon vorher Hunde und nahmen leider die Mahnungen zu einer ausreichenden Sicherung auf die leichte Schulter.

 

Sie dachten, sie hätten bereits genügend Erfahrung im Umgang mit Hunden. Und so wand sich der ängstliche Hundemann beim ersten Besuch in der Großstadt vor lauter Angst vor allem Neuen aus seinem Halsband und lief direkt in den Tod. 4 Tage war er erst in Deutschland, wo eigentlich für ihn das Leben endlich auf der Sonnenseite spielen sollte.

 

Mit Tränen beschreibe ich dieses traurige Ende des Hundes, das mich jetzt schon viele Jahre begleitet, nur aus dem einzigen Grund  -  er soll nicht umsonst gestorben sein. Ich werde seine Schreie niemals vergessen können. Ich habe ihn vom Fenster aus panisch über die Kreuzung rennen gesehen, bin noch auf die Straße gerannt, weil ich dachte, ich könnte noch etwas für ihn tun und genau in dem Augenblick ist es passiert.

 

Aber seine Geschichte und sein schlimmer Tod kann andere Hunde vor dem gleichen Ende schützen: Sichert Eure Hunde die ersten 8 Wochen permanent mit Sicherheitsgeschirren UND Halsband. Benutzt keine Flexileinen. Mutet ihnen nicht zu viel am Anfang zu. Vertraut ihnen nicht zu schnell. Übergebt die Hunde nach dem Transport nur an eingezäunten, ausbruchsicheren Orten. Transportiert sie in Boxen. Lasst sie die ersten Wochen niemals allein im Garten. Schaut Euch die zukünftigen Menschen genau an  -  sind sie bereit, den ihnen anvertrauten Hund wirklich eine längere Zeit unter besondere Aufsicht zu stellen? Und vor allem, registriert Eure Hunde in Haustierregistern, damit sie im Falle eines Entlaufens und nach Sicherung schnell wieder zurückgeführt werden können.

 

Lasst bitte Chico nicht umsonst gestorben sein.

 

M.G.

 

 

 

Monika Grimm, die selbst mehrere Hunde aus dem Tierschutz in ihre Familie aufnahm, schrieb diesen sehr bewegenden und aufrüttelnden Bericht über den sinnlosen Tod eines der vielen nicht ausreichend gesicherten Hunde. Sie erlaubt uns freundlicherweise, ihn hier zu veröffentlichen mit dem Wunsch:

„Wenn seine Geschichte auch nur einen Hund schützt, nur einen Menschen dazu bewegt, sich mit der Sicherung seines Hundes wirklich auseinander zu setzen, bin ich schon glücklich. Ich wünsche keinem Hund, so zu Tode zu kommen wie dieser kleine tapfere Hundemann. Unter Tränen habe ich Chicos Schicksal in Worte gefasst, weil ich die vielen Todesmeldungen entlaufender Hunde, die hierher kamen, um ein neues Leben anfangen zu können, kaum noch ertrage.“

 

Sie spricht uns damit zutiefst aus der Seele, und auch wir hoffen inständig, dass die Menschen sich ihrer Verantwortung endlich bewusst werden!

 

 

 

 

 

Bitte lesen Sie unsere Seite über die Doppelte Sicherung!

 

 

 

 

 

Pflegestellen dringend gesucht!

 

Jeden Tag finden unsere Tierschutzkollegen viele neue Welpen und erwachsene Hunde, auf den Straßen und in den Bergen, ausgesetzt, ganz allein und zum Sterben verurteilt, wenn ihnen nicht jemand hilft. Vor allem die alten und kranken Straßenhunde leiden sehr. Hunger, Durst, Kälte, Schnee und Frost oder sengende Hitze können sie ohne Hilfe nicht überleben. Die Auffangstationen platzen aus allen Nähten, man kann die Hunde nicht alle versorgen.

 

Ohne unsere Hilfe haben diese Hunde keine Chance.

Für jeden einzelnen Hund, der gerettet werden kann, bedeutet das ein ganzes Leben!

 

Wir suchen dringend hilfsbereite Menschen, die Pflegestellen anbieten oder einem der Hunde für immer ein liebevolles Zuhause geben!