Tierhilfe im Ausland und hier...

In vielen Ländern der Welt müssen unzählige Hunde ihr Leben unter schlimmen und unwürdigen Bedingungen verbringen, da sie als wertlos, lästig und störend angesehen werden.

 

Sie werden ausgesetzt (oft auch hochtragende Hündinnen), misshandelt und schwer verletzt einfach ihrem Schicksal überlassen. Abgemagert, krank und in katastrophalem Zustand müssen sie auf der Straße leben, ernähren sich von Abfällen und betteln meist erfolglos um Futter. In den südlichen Ländern haben manche das Glück, für kurze Zeit während der Saison ein bisschen Zuwendung von Touristen zu erhalten. Meist sind sie jedoch unerwünscht, werden getreten, geschlagen, verjagt, gequält, vergiftet oder auf andere Weise brutal getötet. Viele Hunde fristen ein trostloses Dasein an der Kette, allein, ohne Futter und Wasser, ohne Schutz bei sengender Hitze, Regen oder eisigem Frost und Schnee  -  ihrem Schicksal überlassen, bis sie verhungert, verdurstet oder erfroren sind.

 

Die Tiere sind in der Regel nicht kastriert, weil niemand bereit ist, dies zu bezahlen. Daher vermehren sie sich unkontrolliert und zahlreich. Sie leiden hilflos ihr ganzes Leben lang.

 

Wir unterstützen Tierschützer vor allem in Rumänien und Griechenland, die es sich zur Lebensaufgabe gemacht haben, das Leid der heimatlosen Hunde so gut wie irgend möglich zu lindern, sie medizinisch zu versorgen und ihnen ein Zuhause zu geben.

 

Die Tierschützer streben vorrangig an, den Tieren im Herkunftsland ein gutes und würdiges Leben zu ermöglichen. Dies ist jedoch schwer zu erreichen, da es trotz vieler Bemühungen nur in kleinen Schritten gelingt, das Bewusstsein der Menschen dort so zu verändern, dass Tiere als wertvolle, fühlende Lebewesen wahrgenommen werden.

 

So ist es  -  neben der Aufklärungsarbeit vor Ort, z.B. in Schulen und vielen weiteren Projekten  -  das wichtigste Ziel, die Anzahl der frei lebenden Hunde durch Kastrationen zu verringern. Wir unterstützen Kastrationsprojekte, die regelmäßig mit viel Engagement von Tierärzten und unseren Tierschutzkollegen vor Ort durchgeführt werden. So viele Tiere wie irgend möglich werden eingefangen und kastriert. Leider müssen sie danach oft wieder auf die Straße zurück, da in den Auffangstationen nie genug Platz ist.

 

Doch das allein genügt nicht. Die Tiere, die geboren werden, weil so viele unkastrierte neu ausgesetzt werden, können nicht alle von den Tierschützern vor Ort versorgt werden. Hierzu reichen Kraft, Platz, Zeit und Geld einfach nicht aus. Darum wird dringend Unterstützung gebraucht. Geld- und Sachspenden helfen, die Versorgung der Tiere zu ermöglichen. Wir sind sehr dankbar für jede noch so kleine Hilfe, die das Leben eines Tieres zum Guten wenden kann!

 

In der Obhut der Tierschützer sind die Hunde vorübergehend in Sicherheit, geschützt vor Hunger, Misshandlung, Krankheit und Tod. Sie werden so gut wie irgend möglich betreut. Und trotzdem kann dies nicht das Leben in einer Familie und die enge Bindung an ihre eigenen Menschen ersetzen, die für ein würdiges Leben der Tiere notwendig sind.

 

Darum setzen wir uns dafür ein, diese Hunde an die passenden Menschen zu vermitteln, die sie in ihre Familie aufnehmen und ihnen ein Leben in Liebe und Geborgenheit schenken.

 

Auch hier in Deutschland geht es vielen Hunden schlecht und viele verlieren ihr Zuhause.

 

Menschen, die für ihre Hunde Hilfe brauchen oder sie  -  aus welchen Gründen auch immer  -  abgeben müssen, können sich gerne an uns wenden.

 

Wir werden uns alle Mühe geben, ihnen zu helfen und für diese Hunde geeignete neue Familien zu finden.